COPD Leitlinie
Als Ergänzung zur nationalen Versorgungsleitlinie COPD wurde die S2k-Leitlinie „Fachärztliche Diagnostik und Therapie der COPD“1 kürzlich veröffentlicht.
Eine wichtige Ergänzung ist das Kapitel 5 zu Therapieoptionen bei fortgeschrittener COPD und eine klare Empfehlung, wann die Patienten für weiterführende Verfahren evaluiert werden sollen:
Von den endoskopischen Verfahren wird die Ventiltherapie aufgrund der umfassenden Datenlage neben der chirurgischen Lungenvolumenreduktion hervorgehoben. Die Empfehlungen zur Lungenvolumenreduktion (LVR) betrachten u. a. Themen der Patientenselektion, Diagnostik wie CT und Chartis® System Messung, Rehabilitation und Nachsorge.
Als führende Gesellschaften in der Pneumologie waren die DGP, ÖGP und SGP neben weiteren Fachgesellschaften an der Erstellung der Leitlinie beteiligt. Lesen Sie eine Zusammenfassung der Empfehlung rund um die Lungenvolumenreduktion inklusive der Empfehlungen zur Patientenselektion, speziellen Diagnostik und Nachsorge.
Ein neu publizierter, internationaler Expertenkonsens gib zusätzlich Empfehlungen zur Patientenselektion, zur prozeduralen Strategie und zur Nachsorge nach dem Eingriff, insbesondere in Bereichen, in denen die veröffentlichte klinische Evidenz begrenzt ist oder die klinische Praxis variiert. Eine Zusammenfassung der Empfehlungen können Sie hier nachlesen.
Die international anerkannte GOLD (Global Initiative for Chronic Obstructive Lung Disease) Leitlinie empfiehlt ebenfalls die Lungenvolumenreduktion mit Endobronchialventilen mit der Evidenzklasse “A” bei geeigneten Patienten. Mehr Informationen zu den GOLD-Empfehlungen haben wir hier für Sie zusammengestellt.
- https://register.awmf.org/de/leitlinien/detail/020-006 Aufgerufen am 29.04.2026
EMEA-DE-2972-v1
