StratX®-Lungenanalyseplattform

Gewissheit bei der Behandlung

StratX

Ein Cloud-basierter quantitativer CT-Analyseservice, der die Auswahl und gezielte Behandlung von Patienten mit dem Zephyr® Ventil unterstützt, indem er Informationen über Gewebedestruktion durch das Emphysem, Fissurvollständigkeit und Lungenlappenvolumen liefert.

Die Behandlung mit dem Zephyr Ventil ist die am gründlichsten untersuchte MINIMALINVASIVE Behandlung des schweren Lungenemphysems und es wurde klinisch nachgewiesen, dass sie die ATMUNGSFUNKTION, KÖRPERLICHE LEISTUNGSFÄHIGKEIT und LEBENSQUALITÄT der Patienten verbessert.1-3

Interpretation des Lungenberichts

Zusammenfassung

Das Ziel der Behandlung mit dem Zephyr Endobronchialventil ist, einen Ziellappen vollständig zu verschließen und sein Volumen zu reduzieren und dadurch die Überblähung und die Atmungsdynamik zu verbessern. Bei der Auswahl eines Ziellappens sollten Ärzte nach höheren Graden einer Gewebedestruktion durch das Emphysem und dem Vorliegen von vollständigen oder fast vollständigen Fissuren zwischen benachbarten Lappen Ausschau halten (dies steht in Zusammenhang mit fehlender Kollateralventilation und wahrscheinlichem Ansprechen auf die Therapie).18

Der StratX Lungenbericht enthält tabellarische Daten über die Vollständigkeit der Fissuren nach Lappen, den Destruktionsscore der einzelnen Lappen und die Lappenvolumen. Ein „Schlüssel“ zu der Infografik für die einfache Interpretation der Daten ist ebenfalls enthalten. Diese Infografik beinhaltet eine Farbcodierung, die den Grad der Gewebedestruktion durch das Emphysem (wobei dunklere Farben Lappen mit stärkerer Destruktion anzeigen) und verschiedene Grade der Vollständigkeit der Fissuren in Bezug auf einen Ziellappen (wobei dunklere und vollständigere Linien eine größere Vollständigkeit bedeuten) darstellt.

StratX gibt die Vollständigkeit der Fissuren, die Dichte des Emphysems und die Inspirationsvolumen an, um eine Identifizierung der Ziellappen zu ermöglichen, die gute Kandidaten für eine Behandlung mit Zephyr Ventilen sind.

Vollständigkeit der Fissuren

Es wurde nachgewiesen, dass die Vollständigkeit der Fissuren ein Prädiktor für den Erfolg der Therapie mit dem Zephyr Ventil ist, da sie auf das Fehlen einer Kollateralventilation zwischen dem Ziellappen und den benachbarten Lappen hinweist.19

Der StratX Lungenbericht zeigt die Vollständigkeitswerte der Fissuren „nach Lappen“ an, d. h. die Werte werden als Prozentsatz der Gesamtfläche der Fissur an der Lappengrenze berechnet. Die Vollständigkeit der Fissuren zwischen den lobären Regionen wird mit einer dunklen durchgezogenen, einer hellen durchgezogenen oder einer gestrichelten Linie dargestellt. Die dunkle durchgezogene Linie steht für Fissuren, die zu ≥ 95 % intakt sind.

Die helle durchgezogene Linie steht für Fissuren, die zu 80–95 % intakt sind. Die gestrichelte Linie steht für Fissuren, die zu weniger als 80 % intakt sind. Ein Fissur-Vollständigkeitsscore <80 % weist auf das Vorliegen einer Kollateralventilation in diesem Lappen hin und der Lappen sollte daher nicht für eine Behandlung mit Zephyr Ventilen in Betracht gezogen werden. Für Fissur-Vollständigkeitsscores >80 % sollte die Integrität der Fissuren mithilfe des Lungenbewertungssystems Chartis® von Pulmonx bestätigt werden, um sicherzustellen, dass der Ziellappen bezüglich der Kollateralventilation negativ ist.

Berechnung des Gewebedestruktions-Scores

Der Gewebedestruktions-Score wird berechnet als Prozentsatz
der Voxel in Hounsfield-Einheiten in einem Lappen, die einen Schwellenwert unterschreiten. Wenn zum Beispiel die Gesamtzahl der Voxel in dem Lappen 1000 beträgt und 800 Voxel den Schwellenwert von -910 HU unterschreiten, beträgt der „Destruktions-Score“ für diesen Lappen bei -910 HU 80 %.

Werte des lobären Destruktions-Scores von mehr als 50 % bei -910 HU galten üblicherweise als Einschlusskriterium für verschiedene klinische Studien zur Therapie mit dem Zephyr Ventil.1-3

In der Berichts- und Zusammenfassungsansicht veranschaulichen der Grad der Schattierung eines Lappens und die Zahlen in dem Lappen das Ausmaß der Gewebedestruktion; Lappen mit weniger als 50 % Destruktion sind weiß dargestellt und gelten normalerweise nicht als potenzielle Ziellappen. Prozentwerte der Gewebedestruktions-Scores unter -950 HU werden auch als Referenz angegeben.

Inspirationsvolumen

Das Inspirationsvolumen bedeutet das Volumen eines jeden Lappens in Millilitern. Mithilfe des Inspirationsvolumens können die Lappen mit dem größten Volumen, das eine Lungenüberblähung erkennen lässt, und Lappen, die als Ziellappen für die Behandlung mit dem Zephyr Ventil infrage kommen, identifiziert werden.

Während der Abschnitt „Zusammenfassung“ eine gute Kurzübersicht bietet, sollten auch die Istwerte in der Ergebnistabelle überprüft werden, bevor eine Entscheidung getroffen wird, welche(r) Lappen behandelt werden soll(en).

Verfügt über ein ANWENDERFREUNDLICHES DESIGN für eine klare Interpretation und einfache Anwendung

StratX

Merkmale von StratX

Die Lungenanalyseplattform ermöglicht es Ihnen:

  • Kandidaten für eine Behandlung nicht-invasiv zu screenen

  • gegebenenfalls zwischen mehreren potenziellen Behandlungszielen zu wählen

  • die Fallplanung zu verbessern und die Verfahrensdauer zu optimieren

  • quantitative Analysen zwischen den Patienten zu vergleichen

  • die überweisenden Ärzte über die optimalen Kandidaten für eine Therapie mit dem Zephyr Ventil zu unterrichten

  • die Patienten mithilfe der anwenderfreundlichen Berichte aufzuklären

Arbeitsablauf von StratX

Eine CT-Untersuchung durchführen

Eine CT-Untersuchung durchführen

Führen Sie eine HR-CT-Untersuchung des Brustkorbs entsprechend den StratX-Parametern durch.

Den CT-Scan anonymisieren

Den CT-Scan anonymisieren

Der CT-Scan sollte vor dem Hochladen gemäß den Standards Ihrer Einrichtung anonymisiert werden.

Den CT-Scan hochladen

Den CT-Scan hochladen

Laden Sie den CT-Scan mithilfe eines Webbrowsers auf die gesicherte, Cloud-basierte (www.pulmonxstratxusa.com oder www.pulmonxstratx.com) StratX-Plattform hoch.

  • Verwenden Sie einen Java-fähigen Browser oder Google Chrome oder Firefox

  • Während des Hochladeverfahrens werden die PHI-Felder mit dem DICOM-Standard als sekundärer PHI-Entfernungsschritt anonymisiert

  • Sichere Verschlüsselung auf 256-Bit-SSL-Socket-Niveau

Daten analysieren und Bericht erstellen

Daten analysieren und Bericht erstellen

Die Daten werden mithilfe validierter Algorithmen analysiert und der StratX-Bericht wird innerhalb von 2 bis 3 Werktagen auf die StratX Plattform hochgeladen.

Den CT-Scan-Überprüfungsbericht einsehen und die Behandlungsoptionen genau festlegen

Den CT-Scan-Überprüfungsbericht einsehen und die Behandlungsoptionen genau festlegen

Gehen Sie auf www.pulmonxstratxusa.com oder www.pulmonxstratx.com, um den Bericht zu überprüfen und die für Ihren Patienten am besten geeignete Behandlungsoption festzulegen.

Wichtige Scan-Parameter

  1. Stellen Sie sicher, dass alle Dateien im üblichen .DICOM-Format sind. Nur Thorax-CT-Scans in Rückenlage werden unterstützt. Scans, die in Bauchlage erstellt wurden, können nicht analysiert werden.
  2. Die CT-Scans müssen mit einer Schichtdicke ≤ 1,5 mm erstellt werden.
  3. Nur TLC(Einatmungs)-Scans werden für die Analyse benötigt.
  4. Der CT-Scan sollte ohne Kontrastmittel als axiale Aufnahme erstellt werden.
  5. Die eingegebene Abbildung sollte nicht mit einem Schichtabstand von mehr als der Schichtdicke rekonstruiert werden (es sind keine Lücken im 3D-Volumen zulässig).
  6. Die Lunge muss auf dem CT-Scan vollständig abgebildet sein. Wenn Teile der Lunge fehlen, werden die Ergebnisparameter beeinträchtigt.
  7. Stellen Sie sicher, dass der CT-Scan von guter Qualität ist (z. B. ohne Bewegungsartefakte, ohne Artefakte durch Metall, ohne starkes Rauschen durch geringe Strahlendosis usw.)
  8. Bitte achten Sie darauf, dass der CT-Scan keine Bildartefakte enthält, z. B. Streifenartefakte durch Implantate.
  9. Scans von CT-Geräten mit weniger als 16 Detektorzeilen werden nicht empfohlen. Genauere Angaben zu den Scan-Aufnahmeparametern siehe www.pulmonxstratxusa.com oder www.pulmonxstratx.com.
StratX

Zu den Komplikationen in Verbindung mit dem Zephyr-Endobronchialventil können u. a. gehören: Pneumothorax, Verschlechterung der COPD-Symptome, Hämoptyse, Lungenentzündung, Dyspnoe und in seltenen Fällen Tod.

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